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499 Luftballons – Pflege braucht Aufwind | Diakonie Württemberg
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499 Luftballons – Pflege braucht Aufwind

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Ein farbenfrohes Bild heute auf dem Stuttgarter Schlossplatz, als 499 gelbe Luftballons über mehr als 1.000 besorgten Menschen in den Himmel stiegen. Der ernsthafte Hintergrund: Pflege braucht Aufwind! Mitarbeitende in der Pflege, Träger und viele mehr machen sich Sorgen. Wer wird uns morgen wie pflegen (können)?

Die Liga, der Bundesverband der privaten Anbieter bpa, die Baden-Württembergische Krankenhausgesellschaft (BWKG) und Verdi haben eine Allianz gebildet und zur Kundgebung unter dem Motto „Mehr Zeit für Pflege“ nach Stuttgart geladen. Viele Kolleginnen und Kollegen aus diakonischen Einrichtungen waren dabei und haben Flagge gezeigt. Die Diakonie war richtig gut vertreten!

Konkreter Anlass für die Kundgebung gerade heute war, dass die baden-württembergische Pflege-Enquete zusammengekommen ist. Die Kernaussagen der Verbände, mit der sie sich an die Abgeordneten und die Öffentlichkeit gerichtet haben: „Jeder Mensch hat das Recht auf gute und würdevolle Pflege. Wir brauchen daher drei wesentliche Dinge: mehr Zeit, um wirklich gute Pflege zu machen, gute Bedingungen für die Arbeit in der Pflege und den weiteren Ausbau der Pflegeversicherung.“

Dazu die Stimmen aus der Politik, den Verbänden und der Praxis

Sozialministerin Katrin Altpeter, SPD:

  • Wir brauchen eine bessere Ausstattung mit Personal, mit Fachkräften.
  • Die Pflege muss als eigenständige Profession die Wertigkeit bekommen, die ihr zusteht.
  • Notwendig ist eine solidarische Finanzierung der Sozialversicherungssysteme. Zu überlegen ist, was steuerfinanziert werden kann – für die Menschen, die keine eigenen finanziellen Möglichkeiten haben.
  • Das Schöne am Beruf in der Altenpflege ist die Begegnung mit Menschen. Aber damit diese Beziehungs- und Sorgearbeit möglich ist, müssen sich die Rahmenbedingungen ändern.

Helmut Rüeck, MdL, CDU, Vorsitzender der Enquetekommission „Pflege in Baden-Württemberg zukunftsorientiert und generationengerecht gestalten“:

  • Alle Landtagsfraktionen arbeiten in der Enquete mit und machen sich über Gespräche mit Verbänden ein Bild von der Situation in der Pflege
  • Die guten Ratschläge, auch von dieser Veranstaltung, fließen in die Empfehlungen der Kommission ein. Sie sollen dazu beitragen, dass heutige Pflegekräfte gut arbeiten können und künftigen Mut gemacht wird.
  • Das Motto der Veranstaltung trifft es: Wir müssen etwas dafür tun, dass es mehr Zeit für gute Pflege gibt.

Eva-Maria Armbruster, Vorsitzende der Liga der freien Wohlfahrtspflege und Stellvertreterin des Vorstandsvorsitzenden des Diakonischen Werks Württemberg:

  • Jeder Mensch hat das Recht auf gute und würdevolle Pflege – diese ist jedoch durch den großen wirtschaftlichen Druck auf die Pflegeheime in Gefahr.
  • Die Vergütungen der Pflegekassen sind nicht ausreichend, weshalb die Pflege unterfinanziert ist.
  • Wir brauchen eine bessere Personalbemessung, denn: Wir haben die Verhältnisse von 1989: Pflegekräfte arbeiten seit Jahren mit gleicher Personaldecke. Es gibt aber viel mehr alte Menschen und diese sind noch älter und kränker als dienigen vor 25 Jahren.
  • Für eine ausreichende Finanzierung ist eine deutliche Anhebung der Pflegeversicherungsleistungen notwendig.
  • Die tarifliche Entlohnung muss von den Kostenträgern anerkannt werden.

Martin Nestele, Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen (AGMAV) im Diakonischen Werk Württemberg:

  • Wer gute Pflege will, muss für gute Arbeitsbedingungen sorgen
  • Die Verantwortung darf nicht hin und her geschoben werden. Politik, Bund, Länder und Gemeinden müssen ihre Verantwortung wahrnehmen.
  • Pflege darf niemanden überfordern.

Stefan Stanislavljevic, Pflegefachkraft im katholischen Pflegezentrum St. Lukas, Wernau

  • Täglich wird die Belastungsgrenze erreicht
  • Auch Zeit zum Zuhören, Beobachten und Beraten muss bleiben. Ziel ist die Zufriedenheit der uns Anvertrauten.

Wir sind gespannt, wie es weitergeht in der Pflege. Denn aller Voraussicht nach ist es nur eine Frage der Zeit, bis etliche von uns jemanden pflegen (werden) oder selbst Pflege brauchen.

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