Diakoniestation Stuttgart auf dem CSD – Stuttgart am 30.07.2016

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Die Idee zur Teilnahme an der diesjährigen Christopher Street Day Parade am 30. Juli kam Claudia Kofron und Sabine Münzenmay bereits vor einem Jahr, als die beiden selbst den vorbeifahrenden Umzugswagen zugewunken haben.

„Das ist so toll, das sollten wir als Diakoniestation Stuttgart auch machen“, stellten die beiden schnell fest.

Sabine Münzenmay aus dem Pflegebereich Sillenbuch und Claudia Kofron aus dem Pflegebereich Feuerbach schmiedeten die ersten Pläne. Schnell konnte der Geschäftsführer der Diakoniestation Stuttgart, Armin Picht, vom Vorhaben überzeugt werden und unterstützt seither das Projekt der beiden Pflegedienstleitungen. Seit der Anmeldung im Mai laufen die Vorbereitungen nun auf Hochtouren.

Gut 30 Mitarbeiter aus 15 Pflegebereichen sind inzwischen zur Teilnahme angemeldet und freuen sich auf ein tolles Fest und darauf, gemäß dem diesjährigen Motto für rund 200.000 erwartete Besucher, „SICHTBAR“ zu sein. Unterstützung findet die Diakoniestation Stuttgart auch von der Diakoniebeauftragten der ev. Kirche Feuerbach, Daniela Waldenmaier. „ Das Thema LSBTTIQ ist für mich ganz klar auch ein Thema der diakonischen Arbeit“.

Werbung wurde geschaltet, der LKW, die Musikanlage, 39kg Bonbons und T-Shirts für die Teilnehmer warten nun auf ihren Einsatz. Der Werbebanner war schnell entworfen gemäß dem Leitbild der Diakoniestation Stuttgart – für ein selbstbestimmtes Leben – und sagt damit alles aus.

Pflegedienstleitung Sabine Münzenmay, 42 Jahre alt und Mutter von zwei Kindern, hat lange im Ausland gelebt und Diskriminierung hautnah miterlebt. „die Diakoniestation steht für mich als Unternehmen, das den Menschen in all seiner Herrlichkeit annimmt und bedingungslos akzeptiert in seinem Mensch sein“. Das möchten wir nun nach Außen tragen.

Pflegedienstleitung Claudia Kofron, 45 Jahre alt und bereits seit fast 30 Jahren in der Pflege tätig sagt: „Diese Aktion liegt mir nicht nur beruflich sondern auch privat sehr am Herzen! Wir Menschen müssen endlich lernen andere Religionen, Lebensstile oder Sexualität zu akzeptieren!“

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