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Kunst ist eine Spielwiese | Diakonie Württemberg

Kunst ist eine Spielwiese

Die Remstal Werkstätten der Diakonie Stetten gestalteten gemeinsam mit dem Diplom Kunsttherapeut F.-Michael Starz ein Kunstprojekt. Rund 15 Mitarbeitende mit Behinderungen beschäftigten sich in einem mehrtägigen Workshop mit Kunst und erschufen dabei beeindruckende Werke. Die Firma Puschmann aus Hochdorf im Landkreis Esslingen finanzierte das Projekt.

Der freischaffende Künstler Michael Starz arbeitet bereits seit einigen Jahren mit der Firma Der Puschmann GmbH zusammen. Als die Idee aufkam, ein Kunstprojekt in der Region zu etablieren, fielen Michael Starz sogleich die Remstal Werkstätten als geeigneter Partner ein. „Ich kenne Gruppenleiter Bernhard Czychi bereits seit längerer Zeit und weiß, dass er in der Werkstatt immer wieder künstlerisch arbeitet“, erzählt Michael Starz. Nach einem Aufruf, wer am Kunstprojekt teilnehmen möchte, meldeten sich sogleich 13 Mitarbeitende mit Behinderungen aus verschiedenen Produktionsgruppen sowie auch Förder- und Beschäftigungsgruppen, in denen Menschen mit schwereren und mehrfachen Behinderungen teilnehmen. „Voraussetzung für die Teilnahme am Workshop war, dass sich die Mitarbeitenden für Kunst interessieren oder selbst schon mal künstlerisch tätig waren“, erklärt Gruppenleiter Bernhard Czychi. Bei einer Exkursion in die Staatsgalerie Stuttgart holte sich die Gruppe Ideen für das eigene künstlerische Schaffen. „Uns war es wichtig mit den Mitarbeitenden rauszugehen damit diese sich mittels des großen Angebots an Malereien, Installationen und Statuen in der Staatsgalerie selbst Impulse holen konnten“, sagt Michael Starz. Er wählte acht Kunstprojekt RW 2Kunstwerke aus, die gemeinsam mit den Mitarbeitenden ausführlich besprochen und diskutiert wurden.

Anhand dieser Kunstwerke erschufen die Künstlerinnen und Künstler mit Behinderungen eigene Werke mit unterschiedlicher Technik wie z.B. Acrylfarbe, Wachsmalfarbe oder Ölkreide. Unter den rund 17 entstandenen Werken gibt es ein mannshohes Gemeinschaftswerk, an dem drei Künstlerinnen und Künstler arbeiteten. Sie nahmen eine Neoninstallation von Bruce Nauman als Impuls und fertigten das Werk mithilfe von vier großen Tafeln. „Die Neoninstallation stellt zwei Menschen dar, die sich auf unterschiedliche Weise begegnen. Mal friedlich, mal aggressiv. Diese unterschiedliche Weise, wie man sich begegnen kann, hat die Künstlerinnen und Künstler fasziniert“, erzählt Michael Starz. Entstanden ist ein buntes Werk, das zum Stehenbleiben, Staunen und Nachdenken einlädt. „Die Künstlerinnen und Künstler haben sich hingelegt und so die Umrisse der Personen skizziert“, so Bernhard Czychi zur Vorgehensweise. Andere griffen eigene Ideen auf: Sandra Ungnade malte das bekannte Werk nach dem Film „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“. „Ich male daheim immer Mandalas. Das Originalbild, das Herr Czychi mir gezeigt hat, hat mich begeistert“, erzählt sie. Nadine Tamino dagegen setzte ihre eigenen Ideen um. Ihr Werk mit Acrylfarbe zeigt eine Mutter mit zwei Kindern. „Ich wollte gleich beim Workshop mitmachen, als ich davon erfahren habe. Ich male zuhause auch immer, denn dabei kann ich meine Gedanken spielen lassen“.

Michael Starz ist überzeugt davon, dass Kunst „ein wichtiges persönlichkeitsbildendes Medium“ ist und in Einrichtungen wie den Remstal Werkstätten „mehr angeboten werden sollte“. „Kunst ist eine Spielwiese, auf der Gesetzmäßigkeiten des Lebens ausprobiert werden können und sie ermöglicht, sich und die eigenen Gedanken mitzuteilen“. Auch Bernhard Czychi ist begeistert vom Kunstprojekt: „Wir haben eine starke Konzentration und Ruhe bei den Mitarbeitenden wahrgenommen und es wurde von allen sehr gut angenommen“.

 

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