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Wo Gerechtigkeit und Frieden sich küssen | Diakonie Württemberg

Wo Gerechtigkeit und Frieden sich küssen

„Als Diakonie in Württemberg und Landesstelle Brot für die Welt leben wir aus dem Geist Gottes. Und Gott ist immer global unterwegs. Es geht uns um ein Recht für ein würdevolles Leben weltweit für alle Menschen.“ Mit diesem Statement eröffnet Oberkirchenrat Dieter Kaufmann die von SWR-Redakteurin Anna Koktsidou moderierte Diskussion zum Thema „Wo Gerechtigkeit und Frieden sich küssen – Gerechtigkeit weltweit“ in der Leonhardskirche. Für Pfarrerin Yasna Crüsemann vom Dienst für Mission und Ökumene ist es eine Frage der Gerechtigkeit, wie wie konsumieren. „Wir können unseren Einkauf so gestalten, dass er zu weltweiter Gerechtigkeit beiträgt“, so die Pfarrerin aus Ulm. Die Stadtkirche in Geislingen hat ihren CO2-Ausstoß um 79 Prozent senken können. Darauf ist Manfred Klein, Umweltbeauftragter der Stadtkirchengemeinde sehr stolz. 52 Millionen Menschen sind auf der Flucht, 200 Millionen Arbeitsmigranten gibt es weltweit. „200 Millionen Hektar Ackerfläche sind von Internationalen Konzernen aufgekauft worden. Ich würde mich nicht wundern, wenn einer, der seiner Acker beraubten Bauern, heute in einem unserer Flüchtlingsunterkünfte lebt“, sagt Ottmar Schickle, Flüchtlingsreferent des Diakonischen Werk Württemberg. Gregersen Labossa György von der ungarischen Diakonie sieht vor allem in der Migration von Arbeitskräften eine Herausforderung für weltweite Gerechtigkeit. „Die jungen Menschen fehlen uns zuhause in Ungarn als Arbeitskräfte und Steuerzahler“, so György. Der Begriff Euro-Waisen fällt.

KT-hopeNairobitheatre635Weltweite Gerechtigkeit zu schaffen ist eine große Aufgabe mit vielen unterschiedlichen Facetten – das wird bei der Diskussion der Experten deutlich. Auch das Hope Theatre Nairobi setzt tänzerische und musikalische Impulse zu dem Thema. Als der Eriträer Amir von seiner Flucht erzählt, wird es ganz still in der Kirche. 13 Tage war er auf der Fahrt durch die Wüste mit 150 weiteren Flüchtlingen in einem LKW eingesperrt, mit 300 Menschen hat der junge Mann auf einem kleinen Boot das Mittelmeer überquert. Seit sechs Monate ist er in Deutschland und träumt noch jede Nacht von der Flucht. „Wie können Regierungen Menschen das antun, dass Mütter mit kleinen Kindern ihren einzigen Ausweg in der Flucht sehen“, sagt er leise.

Aber wie kann weltweite Gerechtigkeit zu mindestens ein Stück erreicht werden? „Mit fair gehandelter Schokolade und Kaffee allein bestimmt nicht“, weiß Yasna Crüsemann. Sie bittet um Unterstützung für die Aktion Faire Gemeinde, bei der mitmachende Gemeinden nicht nur auf fair gehandelte Produkte setzen, sondern auch ökologische und soziale Aspekte beim Einkauf beachten. Der Vertreter der ungarischen Diakonie wünscht sich Seelsorge für ungarische Arbeitskräfte in Deutschland und „zirkuläre Migration als Zeichen von Gerechtigkeit.“ „Wir müssen eine Lösung für alle Migranten finden, zum Beispiel für Menschen aus Osteuropa Arbeit zu gerechten Bedingungen“, fordert der Flüchtlingsreferent der Diakonie Württemberg. Einen hoffnungsvollen Schlusspunkt setzt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann: „Hätte mir jemand vor 25 Jahren gesagt, dass es heute in jedem Supermarkt fair gehandelte Produkte gibt, ich hätte es nicht geglaubt.“ Durch die Arbeit von Brot für die Welt seien viele fantastische Projekte entstanden. „Ich sage nicht, es ist genug, aber es hat sich schon viel getan.“

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